Hollywood Farmer’s Markt

Heute habe ich endlich mal den Hollywood Farmer’s Markt besucht. Er lag recht weit oben auf meiner Liste, von Dingen, die ich in L.A. besuchen möchte.

Nachdem ich einige kleinere und etwas nähere Farmer’s Märkte enttäuscht verlassen habe, dachte ich schon, die Südkalifornier hätten es einfach nicht ganz so wie die Nordkalifornier, wenn es um Farmer’s Märkte geht. Aber nun weiß ich, man muss nur den richtigen finden.

Ca 160 Stände gibt es in Hollywood auf dem Farmer’s Markt. Von frischem Obst und Gemüse, Fleisch und Brot bis hin zu Schmuckständen und Crepeverkäufern.

Und schön bunt!

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Präsident Obama’s und Vize-Präsident Biden’s „Bromance“

Das Thema Präsidentenwahl 2016 ist natürlich noch lange nicht abgehakt, aber ich brauchte eine kleine Pause.

Um das Thema mal ein wenig aufzulockern, dachte ich mir, zeige ich euch ein paar lustige Tweets aus der Twitter-Welt.

Präsident Obama und Vize-Präsident Biden sind bekannt für ihre Freundschaft, ihre „Bromance“ (zusammengewürfelt von „brother“ und „romance“). Die Bromance sorgt seit längerem schon für lustige Tweets.

Zum Thema: Was man im Büro des Weißen Hauses hinterlassen könnte

  • Biden: Wie könnten die mexikanische Flagge ins Büro malen
  • Obama: Joe, nein
  • Biden: Ich habe schon die Farbe bestellt
  • Obama: Joe

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  • Biden: Komm, du musst eine falsche Geburtsurkunde drucken, in einem Umschlag mit den Worten „GEHEIM“ legen und auf dem Bürotisch liegen lassen
  • Obama: Joe

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  • Biden: Ok, hier ist der Plan: hast du „Kevin – Allein zu Haus“ gesehen
  • Obama: Joe, nein
  • Biden: Nur eine kleine Falle
  • Obama: Joe

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Zum Thema: Trump kommt zum ersten Gespräch

  • Biden: Oh je, sein Auto ist hier. Schnell, lass uns verstecken
  • Obama: Joe, bitte

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  • Biden: Darf ich Furzkissen unter alle Stühle legen bevor er kommt
  • Obama: Joe, ich bin am Telefonieren
  • Biden *murmelt*: du hast nicht nein gesagt

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  • Biden: So, wenn Trump hereinkommt, duckst du dich und ich treffe ihn mit-
  • Obama: Nein, Joe

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Zum Thema: 20. Januar 2017

  • Biden: Barack, wohin gehen wir?
  • Obama: Weit, weit weg, Joe, weit, weit weg

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Eigentlich haben alle verloren

Es gibt genug Wahlanalysen, die ihr sicherlich schon gelesen habt. Daher lasse ich meine Finger davon.

Aber was ich nicht verstehe ist, wie kann fast die Hälfte der Wähler zu Hause bleiben, bei einer Wahl von so einer großen Bedeutung? Bei einer Wahl, wo die Kandidaten eben so unterschiedlich sind? Bei einer Wahl, wo es um so viel geht?

Man muss doch eine Meinung haben?

Nach momentanen Auszählungen (das finale Ergebnis wird noch ein paar Tage dauern) hat Hillary Clinton die meisten Stimmen gewonnen (aber Dank des amerikanischem Wahlsystems nicht die Wahl gewonnen).

Aber mal ganz ehrlich, keiner hat gewonnen!

46.6% haben nicht gewählt
25.6% wählten für Hillary Clinton
25.5% wählten für  Donald Trump

Florida und Michigan (und damit die Wahl um den Präsidenten) hätten von den Demokraten gewonnen werden können, wäre sie nicht wegen Protestwähler und Nicht-Wähler verloren worden.

Die Mehrheit der Amerikaner hat nicht Donald Trump gewählt!

In der Tat wählten weniger Republikaner für den republikanischen Kandidaten als im Jahr 2012. Und die Demokraten blieben zu Hause. (Quelle: http://mashable.com/2016/11/09/voting-poll-numbers/#fc3huGjSEqqi)

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Wer nun glaubt, dass dieses Phänomen ja „typisch Amerika“ sei und „kann bei uns nicht passieren“, sollte aufwachen.

Brexit war das erste Zeichen von unzufriedenen Bürgern, die zum stärksten Mittel gegriffen haben, ihren Unmut zu zeigen.

Die USA-Wahl ist nun ein zweites Zeichen desgleichen.

Macht euch nichts vor, die Wahlen in Frankreich, den Niederlande und dann in Deutschland im nächsten Jahr werden ungemütlich. Protestwähler und Nicht-Wähler können – wie in den USA – den Ausgang bescheren.

Hier ist was ihr tun könnt:

  • Habt politische Diskussion mit eurer Familie, euren Freunde, euren Nachbarn.
  • Regt sie dazu an, sich zu informieren -und zwar nicht durch Facebook oder der populären Presse, sondern durch unabhängige Nachrichten und Quellen.
  • Regt jeden an zu wählen – auch wenn er/sie nicht eurer Meinung ist. Auch wenn am Ende nicht „mein“ Kandidat (meine Kandidatin) gewinnt, möchte ich doch wissen, dass die Mehrheit für den Gewinner gestimmt hat und nicht nur ein Viertel der Wahl-Bevölkerung.

Nehmt die nächsten Wahlen ernst! Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs und wir müssen sicher gehen, dass es vorwärts geht und nicht zurück!

Danke, dass ihr meine Beiträge liest!